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Glühlampe / Glühbirne

 In einer Glühlampe wird ein elektrischer Leiter (Glühfaden bzw. Glühwendel) durch Stromfluss so stark erhitzt, dass er glüht, d.h. thermische Strahlung emittiert. Die aufgenommene elektrische Leistung wird zu einem Teil in Form elektromagnetischer Strahlung (Infrarot- und sichtbares Licht) abgestrahlt. Der Rest wird über Wärmeleitung und Wärmekonvektion an Füllgas und Glaskolben sowie die Zuleitungs- und Haltedrähte der Glühwendel abgegeben. Der Glühfaden strahlt entsprechend dem planckschen Strahlungsgesetz, so dass sich dessen Strahlung mit steigender Temperatur gemäß dem Wienschen Verschiebungsgesetz zu kleineren Wellenlängen hin verschiebt. Um eine möglichst hohe Ausbeute an sichtbarem Licht zu erhalten und auch, damit das Licht möglichst natürlich „weiß“ erscheint, strebt man danach, das Strahlungsmaximum durch Temperaturerhöhung aus dem Bereich der langwelligen Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) in den Bereich des sichtbaren Lichtes zu verschieben. Die Höchsttemperatur wird allerdings durch die Eigenschaften des Glühfadenmaterials begrenzt. Um möglichst hohe Temperaturen zu ermöglichen, verwendet man heute für Glühfäden das hochschmelzende Metall Wolfram (Schmelztemperatur (3422 ± 15) °C), früher auch Osmium oder Kohle. Allerdings lässt sich auch mit diesem Material die für tageslichtähnliches Licht wünschenswerte Farbtemperatur von etwa 6200 K nicht erreichen, da Wolfram bei dieser Temperatur bereits gasförmig (Siedetemperatur 5660 °C) ist. Bei den praktisch erreichbaren Temperaturen von etwa 2300°C bis 2900°C erreicht man kein Tageslicht und auch kein weißes Licht; Glühlampenlicht ist daher immer deutlich gelb-rötlicher als weißes oder Tageslicht. An diese typische Farbtemperatur von Glühlampen werden auch andere Lichtquellen für Wohnräume (z.B. Energiesparlampen und Leuchtstofflampen) angeglichen, sie wird hier als „Warmton“ bezeichnet.

Gleichmäßige Beleuchtung

Um die Sehaufgabe erbringen zu können, ist außer dem notwendigen Beleuchtungsniveau in vielen Fällen die gleichmäßige Verteilung der Helligkeit wichtig: die Gleichmäßigkeit der Leuchtdichte oder die Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke.

Gleichstrom

 (DC) fließt stets mit gleicher Stromstärke in die gleiche Richtung.Gleichstrom ist bekannt aus der Anwendung von Batterien oder Akkumulatoren

Grundbeleuchtung

Die Grundbeleuchtung - auch Allgemeinbeleuchtung - ist die allgemeine Beleuchtung ohne Berücksichtigung spezieller Sehaufgaben an einzelnen Plätzen. Sie stellt sicher, dass die Architektur, die Objekte und Menschen im Raum sichtbar sind und ermöglicht die Orientierung. Ergänzend können einzelne Plätze beleuchtet werden (Platzbeleuchtung, auch: Akzentbeleuchtung).

GS-Zeichen Das GS-Zeichen ("Geprüfte Sicherheit") bestätigt die Konformität mit dem Gerätesicherheitsgesetz. Es darf nur in Verbindung mit dem Zeichen der prüfenden Stelle, zum Beispiel VDE oder TÜV, verwendet werden.
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