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Lampen
Licht hat nicht nur die Funktion zu beleuchten, sondern auch die Aufgabe Wohnräume zu inszenieren. Eine Wohnung richtig und stimmungsvoll auszuleuchten, gehört mit zu den schwierigsten Einrichtungsaufgaben überhaupt. Zuviel Licht wirkt meistens sehr ungemütlich und steril, zu wenig Licht dagegen schadet den Augen. Ausschlaggebend sind auch die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche, für die Licht benötigt wird.
Im Wohnbereich hat das Licht drei Aufgaben zu erfüllen:
* Allgemein- und Grundbeleuchtung zur Orientierung
* Funktionsbeleuchtung gezielt eingesetzt -lesen, arbeiten usw.-
* Dekorative Beleuchtung für stimmungsvolle Atmosphäre -Inszenierungen-
Lampensockel
Edisonsockel
Die Form und die Bezeichnung des in Deutschland üblichen Edisongewindes als Sockel für Glühlampen geht auf Thomas Alva Edison zurück. Die Abmessungen des Edisongewindes sind nach DIN 40400 bzw. u. A. in der IEC 60238:1998 genormt. Da der Außenkontakt der Lampenfassung sehr leicht berührt werden kann, soll dieser bei fest installierten Lampenfassungen mit dem geerdeten Neutralleiter verbunden sein, der schwerer zu berührende Fußkontakt mit der "Phase". Aus Unkenntnis und da viele Leuchten keine farblich unterschiedlichen Anschlussleitungen besitzen (was für einen korrekten Anschluss ein aufwändiges Prüfen der Leitungsbelegung erfordern würde), werden die meisten Leuchten ohne Rücksicht auf die korrekte Polung angeschlossen; man darf sich daher nicht darauf verlassen, dass der Außenkontakt keine Spannung führt! Bei transportablen Leuchten, die über einen Euro- oder Schuko-Stecker angeschlossen werden, kann prinzipbedingt keine Annahme über die Polung der Lampenfassung gemacht werden, da beide Steckersysteme nicht verpolungssicher sind.
Stecksockel
MG5,7S/9 Miniaturlampen, etwa für Modellbau Sockel für Halogenlampen
GX5,3 für Niedervoltreflektorlampen d = 50 mm
GU4 für Niedervoltreflektorlampen, Reflektordurchmesser 35 mm
G4 für Niedervoltstiftsockellampen, Durchmesser 9 mm
GY6,35 / GY6.35 für Niedervoltstiftsockellampen , Durchmesser 12 mm
G9 für Hochvoltstiftsockellampen
GU10 für Hochvoltreflektorlampen
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LED
Eine Leuchtdiode (auch Lumineszenz-Diode, kurz LED für Light Emitting Diode bzw. Lichtemittierende Diode) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht, Infrarotstrahlung oder auch Ultraviolettstrahlung mit einer vom Halbleitermaterial abhängigen Wellenlänge ab. |  |
Leuchtdichte
das Maß für den Helligkeitseindruck des Auges von einer leuchtenden oder beleuchteten Fläche. Gemessen wird die Leuchtdichte in Candela pro Flächeneinheit (CD/qm) |  |
| Leuchte
Der gesamte Beleuchtungskörper inklusive aller für Befestigung, Betrieb und Schutz der Lampe notwendigen Komponenten ist die "Leuchte". Die Leuchte schützt die Lampe, verteilt und lenkt deren Licht, verhindert, dass es blendet. Die Differenzierung von Leuchten kann erfolgen nach der Art der Lampen (für Glühlampe, für Leuchtstofflampen, für Entladungslampen), nach der Anzahl der Lampen (ein-, zweilampig usw.), nach dem Einsatzort (Innenleuchten, Außenleuchten), nach der Schutzart (Leuchten für trockene, feuchte und staubige Räume), nach der Bauart (offene Leuchten, geschlossene Leuchten, Reflektorleuchten, Spiegelleuchten, Rasterleuchten, Wannenleuchten, Scheinwerfer), nach der Montageart (Wand-, Decken-, Pendel-, oder Handleuchten) und nach dem Verwendungszweck (technische Leuchten, dekorative Leuchten oder Effektleuchten).
Leuchtstoffröhre
Die Leuchtstoffröhre ist eine Niederdruck-Gasentladungslampe, die innen mit einem fluoreszierenden Leuchtstoff beschichtet ist. Als Gasfüllung dient Quecksilberdampf (Emission von Ultraviolettstrahlung) und zusätzlich meist Argon. Die Ultraviolettstrahlung wird von der Leuchtstoff-Beschichtung in sichtbares Licht umgewandelt (siehe Spektrum weiter unten).
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Licht
Als Licht wird die vom menschlichen Auge wahrnehmbare sichtbare Strahlung bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen kleinen Ausschnitt des elektromagnetischen Strahlungsspektrums, welches neben dem sichtbaren Licht auch die Gamma-, Röntgen, Infrarotstrahlung sowie die UV-Strahlung, die Radiowellen usw. umfasst. Der Spektralbereich des Lichts reicht von 380 bis 780 nm Wellenlänge. Innerhalb dieses Bereiches unterteilt sich das Spektrum in die verschiedenen Farben von Violett über Blau, Grün, Gelb nach Rot. Außerhalb dieses Bereiches kann das menschliche Auge keine Strahlung "sehen". Einige andere Bereiche des elektromagnetischen Spektrums sind zwar für das Auge nicht sichtbar, werden aber trotzdem wahrgenommen: IR-Strahlung wärmt, UV-A-Strahlung bräunt.
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| Lichtausbeute
ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lichtquelle. Sie sagt aus, wie viel Lichtstrom "Lumen (LM)" pro "Watt (W)" einer Lampe erzeugt werden. D.h. je höher das Verhältnis Lumen/Watt umso wirtschaftlicher ist eine Lampe.
Lichtqualität
Unterschiedliche Lampen bewirken auch eine unterschiedliche Lichtqualität.
Mit dem Begriff Lampe wird oft fälschlicherweise die Leuchte bezeichnet, denn die Leuchte ist eigentlich die schöne Hülle der Lampe. Sie nimmt die unterschiedlichen Lampen auf, lenkt und verteilt das Licht der Lampen dahin, wo es gebraucht wird. Die Lampen dagegen wandeln die elektrische Energie in Licht um. Es gibt die unterschiedlichsten Lampenarten, die sich auch in ihrer Lichtqualität unterscheiden. Dies hat eine direkte Auswirkung darauf, wie ein Zimmer aussieht, wenn bei abendlicher Beleuchtung sich die Farben von Stoffen, Wand- und Bodenbelägen plötzlich ändern.
Im Wohnbereich und im Haushalt werden noch immer am häufigsten Glühlampen verwendet. Bei diesen Lampen wird ein Wendel aus Wolfram mit Hilfe des elektrischen Stromes stark erhitzt. Dieser Wendel gibt dabei Licht ab. Die Lichtausbeute dieser Lampen ist niedrig und die Intensität hängt von der Wattzahl ab. Sie haben eine kürzere Lebensdauer und sind teurer als Leuchtstoffröhren, dagegen schmeichelt ihr Licht mehr und ist angenehm in der Wahrnehmung. Sie werden in der Regel für Tisch- und Hängeleuchten verwendet. Im Handel werden sie in unterschiedlichen Formen und Gläsern angeboten. Zur Lichtlenkung werden Reflektor- und Kopfspiegellampen verwendet.
Halogenglühlampen ergeben ein brillantes warmweißes Licht, das auf Farbe die geringste Auswirkung hat. Ihre mittlere Lebensdauer beträgt bis zu 2000 Stunden. Sie liefern dank eingebauter Reflektoren ein fokussiertes, dimmbares Licht.
Niedervolt-Halogenglühlampen wurden ursprünglich für gewerbliche Zwecke entwickelt. Der Hauptvorteil dieser Lampen sind die unverfälschte Leuchtkraft und die kleinen Abmessungen, wodurch sich ihr brillantes Licht für eine punktgenaue Anstrahlung optimal bündeln lässt. Allerdings kann im Wohnungsbereich ihr Licht blendend und hart empfunden werden. Zum Betrieb sind Transformatoren notwendig, welche die Netzspannung von 230 V auf 12 Volt reduzieren. Die Dimmer müssen auf die Transformatoren abgestimmt sein.
Energiesparlampen sind Kompaktleuchtstofflampen, mit einem geringeren Stromverbrauch und einer längeren Lebensdauer gegenüber Glühlampen bei gleich viel Licht. Sie lassen sich nicht dimmen und sollten bei einer gewünschten wirtschaftlichen Dauerbeleuchtung verwendet werden.
Kompaktleuchtstofflampen haben eine lange Lebensdauer und sind sparsam im Energieverbrauch. Das erforderliche Vorschaltgerät muss in den Lampen integriert sein. An speziellen Vorschaltgeräten ist ein Dimmen möglich.
Stabförmige Leuchtstofflampen haben, je nach chemischer Zusammensetzung der Leuchtstoffe in dem Lampenkörper, verschiedene Lichtfarben und Farbwiedergabeeigenschaften. Sie sind energiesparend und verfügen über eine lange Lebensdauer. Zur Funktion werden induktive Vorschaltgeräte und Starter oder elektronische Vorschaltgeräte benötigt. Leuchtstofflampen "de Luxe" verfügen über eine besonders gute Farbwiedergabeeigenschaft und eignen sie sich daher gut für den Wohnbereich.
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Lichtstärke
Die Lichtstärke (Kurzzeichen: I) ist der Teil des Lichtstroms, der in eine bestimmte Richtung strahlt. Die räumliche Verteilung der Lichtstärke (Lichtstärkeverteilung) charakterisiert die Lichtausstrahlung von Leuchten und Reflektorlampen. Die Lichtstärke wird in Candela (cd) gemessen.Die Form und die Ausführung des Reflektors einer Lampe oder Leuchte bestimmen die Lichtstärkeverteilung.
Diese wird als Lichtstärkeverteilungskurve (LVK) dargestellt. |  |
| Lichtstrom
Der Lichtstrom ist die gesamte von einer Lichtquelle abgegebenen Lichtleistung.
Gemessen wird der Lichtstrom in LUMEN (lm).
Lichtstrom könnte im Allgemeinen als die „Helligkeit“ von Lichtquellen beschrieben werden.
Je größer die Helligkeit, um so größer der Lichtstrom.
Lichtverteilung
Die Lichtverteilung spielt in einem Raum eine wesentliche Rolle. So erfordern Mehrzweckräume nicht nur unterschiedliche Leuchten, sondern auch die entsprechenden Lampentypen. Allerdings um die bestmögliche Wirkung zu erreichen, müssen diese auch aufeinander abgestimmt sein.
Bereiche in denen gearbeitet oder gelesen werden sollte, erfordern natürlich eine größere Helligkeit als Zonen, die nur der Kommunikation dienen. Auch dekorative Objekte oder Bilder müssen ihren Anforderungen entsprechend ausgeleuchtet werden, bedürfen aber nicht im gleichen Maße an Ausleuchtung. Wesentlich bei der Lichtverteilung ist, dass in einem Raum sowohl zu große Kontraste als auch eine Überbeleuchtung vermieden wird. Eine schlechte Beleuchtung kann nicht nur gekünstelt wirken und eine Möblierung statisch aussehen lassen, sondern auch die Augen zu sehr strapazieren.
Mit den im Handel angebotenen Schienen- und Seilsystemen lassen sich Kompromisse schließen. So können beispielsweise mehrere kleine Leuchten als Wandfluter dienen, ein Esstisch lässt sich direkt ausleuchten und Bilder können entsprechend in Szene gesetzt werden.
Tragbare Leuchten mit Steckdosenanschluss sind Sekundärlichtquellen und ermöglichen eine vielseitige Art der Ausleuchtung. Sie sind jedoch nur dann von Vorteil, wenn sie zusätzlich zu der Grundbeleuchtung verwendet werden. Allerdings muss diese von Beginn an optimal geplant sein, soweit dies überhaupt möglich ist.
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Lumen Lumen (lat.: Licht, Leuchte) ist die photometrische SI-Einheit des Lichtstroms. Der Lichtstrom ist ein Maß für die gesamte von einer Strahlungsquelle ausgesandte sichtbare Strahlung. Strahlt eine Lichtquelle mit einer Lichtstärke von I in einem Raumwinkel von dω, dann beträgt der Gesamtlichtstrom Q^.
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| Lux
Lux ist die SI-Einheit der abgeleiteten Größe Beleuchtungsstärke. Ihr Einheitenzeichen ist: lx.
1 lx = 1 lm / m²
Die Beleuchtungsstärke wird mit dem Luxmeter gemessen. |
* Erläuterung zur errechneten Stromkostenersparnis (Klick)
** Erläuterung zur errechneten CO2-Ersparnis (Klick)
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