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Scheinleistung

Ergebnis aus Wirk- und Blindleistung. Sie ist für den Betrieb des Leuchtmittels erforderlich. Angabe in VA, z. B. 4,2 VA

Schutzart

Ihre Schutzart gewährleistet die Betriebssicherheit von Leuchten. Ausgewiesen wird der IP-Code (Ingress Protection) mit zwei Kennziffern. Die erste Kennziffer (1 bis 6) beschreibt den Schutzumfang gegen das Eindringen von Fremdkörpern, die zweite Kennziffer (1 bis 8) informiert über den Grad des Feuchtigkeitsschutzes. Die höhere Schutzart schließt jeweils die niedrigere mit ein. Wird eine der beiden Schutzart-Kennziffern nicht ausgewiesen, steht dafür ein großes "X" für "ungeprüft".

Schutzklassen

Bau- und Betriebsart bestimmen die Schutzklasse von Leuchten. Den Umfang der Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag beschreiben drei Schutzklassen:  Schutzklasse I: Leuchten für den Anschluss an den netzseitigen Schutzleiter. Das Symbol ist an der Anschlussstelle angebracht. Schutzklasse II: Leuchten mit einer zusätzlichen oder verstärkten Isolierung. Sie haben keinen Schutzleiteranschluss. Schutzklasse III: Leuchten für den Betrieb mit Schutzkleinspannung.

Sehkomfort

Eine Beleuchtungsanlage bietet Sehkomfort, wenn sie für alle lichttechnischen Gütemerkmale mindestens die normierten Anforderungen erfüllt und raumgestaltend wirkt. Eine höhere Beleuchtungsqualität, beispielsweise durch den Einsatz von Elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) für Leuchtstofflampen, steigert den Sehkomfort.

Sehleistung

Die Sehleistung wird durch die Sehschärfe der Augen und ihrer Unterschiedsempfindlichkeit für Hell- und Dunkelsehen bestimmt. Auch die Zeit, in der beispielsweise ein Autofahrer Helligkeitsunterschiede, Formen, Farben und Details erkennt (Wahrnehmungsgeschwindigkeit), beeinflusst die Sehleistung.

Spektrale Strahlungsverteilung

Zu jeder Wellenlänge des Lichts gehört eine bestimmte Spektralfarbe. Weißes Licht setzt sich aus einer Vielzahl von Spektralfarben unterschiedlicher Intensität zusammen. Die spektrale Strahlungsverteilung charakterisiert Lampentypen oder das Tageslicht. Bei Glühlampen dominieren beispielsweise die langwelligen roten Spektralfarben, bei Tageslicht die kurzwelligen blauen.

Spektralfarben

Die Wellenlängen der sichtbaren elektromagnetischen Strahlung - des Lichts - reichen von 380 bis 780 Nanometer (nm; 1 nm = 10-9 m). Zu jeder Wellenlänge gehört eine bestimmte Spektralfarbe. Ein Prisma macht die Spektralfarben des Lichts sichtbar - zum Beispiel im Regenbogen, erzeugt von den als Prismen wirkenden Regentropfen (siehe hierzu auch unter Licht)

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