Archiv für April 2010

Strom sparen mit Halogenlampen – effizienter durch Infrarot-Beschichtung

Mittwoch, 28. April 2010

Halogenlampen werden sowohl als Niedervolt- als auch als Netzspannungs-Halogenlampen angeboten. Niedervolt-Halogenlampen sind auch in der effizienzverbesserten Infrarot-beschichteten Ausführung erhältlich. Der Handelsname IRC steht für “infrared coating”, zu Deutsch Infrarot-beschichtet. Diese Infrarot-beschichteten Halogenlampen halten mit 4.000 bis 5.000 Betriebsstunden etwa doppelt so lange wie herkömmliche Halogenlampen. Netzspannungs-Halogenlampen sind nicht mit Infrarot-Beschichtung erhältlich. Sie können aber durch Energiesparlampen z. B. mit Reflektor ersetzt werden.

Halogenlampen sind verbesserte Glühlampen. Sie werden entweder an 12-Volt-Niederspannung oder an Netzspannung betrieben. Neben der gesteigerten Energieausbeute ist auch ihre Lebensdauer mit etwa 2.000 Betriebsstunden rund doppelt so hoch wie die von Glühlampen.

In Halogenlampen sind dem Edelgas im Glaskolben Halogene beigemischt, zumeist Jodid oder Bromid. Diese binden die abgedampften Wolframatome und geben sie in einem Kreislaufprozess wieder an die Glühwendel ab. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer. Die Lichtausbeute von Halogenlampen ist etwa 50 Prozent größer als die von Glühlampen. Das Licht erscheint brillant. Halogenlampen können mit dem Hausmüll entsorgt werden.

Was bedeutet das CE-Zeichen?

Dienstag, 27. April 2010

Viele Verbraucher halten das CE-Zeichen auf Verpackungen für eine Sicherheitsgarantie. De Facto dient das CE-Zeichen nur als eine Art “Warenpass” für die Aufsichts-Behörden und hat mit einem Gütesiegel nichts zu tun. Als plakatives Beispiel dienen die Lampen aus unserer Testreihe: Alle, auch die explodierenden, trugen ein CE-Zeichen auf der Verpackung.

Wonach kann sich der Verbraucher dann richten, um sicherzugehen, keine explosionsgefährdete Lampe zu kaufen? Leider kann diese Frage nicht beantwortet werden: Selbst mit geschultem Auge ist eine gefährliche Lampe von einer sicheren Lampe nicht zu unterscheiden.

Gern hätten wir an dieser Stelle eine Kaufempfehlung ausgesprochen, aber selbst Markenhersteller haben auf Nachfrage keinen Beweis einer unabhängigen Prüfstelle erbracht, dass ihre Lampen wirklich sicher sind. Wir erhielten nur eine selbst ausgestellte “Konformitätserklärung”, in der das betreffende Unternehmen versichert, die europäischen Sicherheitsnormen einzuhalten.

Unsere eigenen Testergebnisse eignen sich nicht für eine Sicherheitsgarantie. Andere Lampen als die von Isotronic und Luxxx explodierten nicht bei uns, aber unsere Stichprobe umfasste nur die gängigen Marken und war zu klein, um gesicherte Aussagen über die Sicherheit der Lampen zu ermöglichen.
Der einzige Rat, der bleibt: Niedervoltleuchten mögen zwar nicht ganz so hübsch aussehen und sind in der Erstanschaffung auch etwas teurer als die Hochvoltversion, aber auf lange Sicht macht sich diese Investition bezahlt: durch günstigere Ersatzlampen und vor allem durch mehr Sicherheit im Wohnraum. Denn: Niedervoltlampen können nicht explodieren.

Diese Lampen sind durchgefallen!

Montag, 26. April 2010

Besonders schlecht abgeschnitten haben die Leuchtmittel der weit verbreiteten Billigmarken Isotronic und Luxxx, erhältlich vor allem in Baumärkten. Bei Luxxx explodierten fünf von 18 geprüften Lampen, bei der Marke Isotronic waren es gar sechs von 15. Laut Din-Norm EN 60432-2 darf von 250 geprüften Lampen höchstens eine explodieren.

Hochvoltlampen vom Premiumlieferanten Weserpartner GmbH bei www.weserlicht.com

Produktsicherheit mit Lücken

Wie kann es sein, dass derart unsichere Produkte in Deutschland zu kaufen sind? Europäische Produktsicherheits-Richtlinien sollen dafür sorgen, dass nur sichere Produkte in den Handel gelangen. Die Schwachstelle bei diesen Richtlinien liegt allerdings darin, dass der Hersteller selbst sein Produkt für “sicher” erklären kann. Eine Kontrolle, ob diese Angabe wirklich zutrifft, ist – wenn es um Lampen geht – nicht notwendig. Auffällig wird ein Produkt erst dann, wenn es zu spät ist, das heißt wenn die Sicherheitsmängel zu Tage getreten sind. Dann erst können die Aufsichtsämter einschreiten. Sie besitzen aber nicht die Kapazitäten, alle Produkte zu kontrollieren, bevor sie auf den Markt gelangen. Zuerst einmal gehen die deutschen Behörden davon aus, dass alle Waren, die ein CE-Zeichen tragen, die Sicherheitsstandards einhalten.

Knallkörper an der Zimmerdecke?

Freitag, 23. April 2010

Wie gefährlich sind Hochvoltlampen? Wenn eine Lampe im Wohnraum explodiert, geht eine große Gefahr von ihr aus. Die glühenden Splitter können Menschen verletzen und Brände verursachen. Ratgeber Technik hat daher verschiedene Leuchtmittel auf Sicherheit getestet. Dabei hat sich herausgestellt, dass die “explosiven” Erlebnisse des ARD-Zuschauers keine Ausnahmen waren.

Es ist deshalb extrem wichtig, Hochvoltlampen vom Premiumlieferanten zu kaufen.

Das gewährleistet der Partner Weserpartner GmbH mit seinem Lichtshop www.weserlicht.com .

Der Testaufbau

Im Sicherheitstest muss das Lebensende der Lampe kontrolliert herbeigeführt werden, denn nur zu diesem Zeitpunkt zeigt sich, ob von ihr eine Gefahr ausgeht. Das staatlich anerkannte Prüfinstitut des Verbands der Elektrotechnik (VDE) hat den Versuch betreut. Lampen des Typs GU10 sind im Inneren baugleich mit G9, sie unterscheiden sich nur äußerlich durch den Sockel und den Reflektor. Den Test haben wir an G9 Lampen durchgeführt. Die Norm für den Sicherheitstest schreibt vor, den Wolframdraht – genannt Glühwendel – mit einem Laserstrahl zu beschießen, sodass er durchbricht. Dafür haben wir einen Neodymlaser von Rofin-Sinar benutzt. Die Lampen bekamen die Stromzufuhr über handelsübliche Fassungen, wir benutzten die des Herstellers BJB. Eine Lampe von guter Qualität erlischt, wenn der Laserpuls die Glühwendel durchtrennt, diese fällt in sich zusammen. Bei schlechter Qualität dagegen entsteht zwischen den Enden des durchgebrochenen Glühfadens für einen kurzen Moment eine so starke Querentladung, dass eine Überspannung im Inneren der Lampe erzeugt wird. Dabei kann es zur Explosion kommen.

Oftmals geht es gerade noch glimpflich aus. Lampen, die beim Durchbrennen schwarz werden, sind einer Explosion knapp entgangen. Trotzdem, das Testergebnis ist erschreckend: Von rund 60 geprüften Lampen sind elf explodiert und streuten glühende Glassplitter.

Betroffen sind Leuchtmittel des Typs G9, und hier vor allem asiatische Produkte. Grund: Sie können große Schwankungen in der Fertigungsqualität und mangelhafte Sicherungen aufweisen. “An Röntgenbildern kann man sehen, dass Schutzeinrichtungen nicht richtig angeschlossen oder überbrückt werden”, so Holger Kilb vom VDE-Prüfinstititut.

Lampe oder Leuchte?

Donnerstag, 22. April 2010

Diese Begriffe werden oft verwechselt: Eine Leuchte heißt auch schon mal Lampe, eine Lampe geht dafür als Birne durch, und Leuchte sagt fast niemand.

Um dem Begriffswirrwarr ein Ende zu setzen: Die Leuchte ist die gesamte Konstruktion, die Licht spendet. Die gängigsten Varianten sind Standleuchten, Wandleuchten oder Deckenleuchten.

Eine Lampe ist das so genannte Leuchtmittel, also zum Beispiel die herkömmliche Glühlampe, auch Birne genannt. Eine Glühbirne heißt aber nur die, welche wirklich die Form einer Birne aufweist. Alle Lampen im Halogenbereich dagegen werden nicht als Glühbirnen bezeichnet, das sind einfach nur Lampen.

Eine Zuschauerzuschrift machte uns auf das Thema “Hochvoltlampen” aufmerksam. Ein Mitarbeiter einer Leuchtenabteilung schrieb uns, dass Hochvoltlampen erhebliche Nachteile gegenüber den Niedervoltlampen aufweisen.

Sie seien nicht nur ziemlich teuer, sondern offenbar auch gefährlich. Schon mehrere Male seien in seiner Abteilung Hochvoltlampen explodiert, einmal ganz in der Nähe einer Kollegin.

Der zuerst erwähnte Nachteil ist leicht nachweisbar. Ein Preisvergleich: Je nach Geschäft kostet eine 230-Volt-Markenlampe sechs bis zehn Euro, eine Niedervoltlampe dagegen nur zwei bis vier Euro.

Hinzu kommt, dass die Lebensdauer der Hochvoltleuchtmittel nur halb so lang ist. Während der Käufer also bei der Anschaffung der Leuchte spart, zahlt er nachher beim Ersatzlampenkauf drauf. Günstige Alternativen – Import-Leuchtmittel aus ostasiatischer Produktion – gibt es zwar in fast jedem Baumarkt, aber deren geringerer Preis relativiert sich wieder durch eine noch geringere Lebensdauer.

Hochvolt-Halogenlampen: exklusiv und explosiv

Mittwoch, 21. April 2010

Allein schon der Begriff “Hochvoltlampe” hört sich gefährlich an. Dabei bedeutet Hochvolt nur, dass diese Lampe die normale Netzspannung – also 230 Volt – verträgt.

Der sonst bei Halogenleuchten übliche Transformator, der die Spannung auf 12 Volt drosselt, wird damit überflüssig. Im Halogenbereich sind Hochvoltlampen erst seit wenigen Jahren auf dem Markt, aber das mit Erfolg. Hersteller und Händler stellen seit etwa einem Jahr einen klaren Trend fest: Die Hochvoltversion wird immer attraktiver, der fehlende Trafo macht die Leuchte günstiger und schicker.

Die Prognosen gehen dahin, dass die 12-Volt-Halogenleuchten langfristig ganz vom Markt verschwinden werden. Denn immer mehr Kunden entscheiden sich für Hochvoltleuchten- und Lampen.

10 Tipps zum Strom sparen

Freitag, 16. April 2010

Nicht jeder möchte gleich den Stromanbieter wechseln, auch wenn er dadurch Billigstrom beziehen würde. Doch jeder kann auch bei teurem Strom etwas tun um Strom zu sparen. Der Strom wird dadurch zwar nicht billiger, aber für die Stromrechnung ist dies trotzdem nicht schlecht.

Hier also 10 Tipps zum Strom sparen:

1. elektrische Geräte nicht im Standby-Betrieb laufen lassen

2. Licht nicht in jedem Zimmer brennen lassen

3. Energiesparlampen benutzen, diese verbrauchen wesentlich weniger Strom

4. Schreibtisch ans Fenster stellen, so kann auf die Arbeitslampe tagsüber verzichtet werden

5. Kühlschränke nicht auf die kälteste Stufe stellen und immer nur so kurz wie möglich öffnen

6. Spülmaschine, wenn überhaupt nur wirklich voll spülen lassen

7. Waschmaschine nur mit voller Trommel benutzen

8. beim Kochen Wasser vorher mit dem Wasserkocher erhitzen

9. auch wenn es auf den meisten Anleitungen steht, beim Backen auf das Vorheizen des Ofens verzichten

10. Computer runterfahren, statt in den Ruhezustand oder Standby-Modus

Die Liste ist sicher noch nicht abgeschlossen und wenn jeder ein wenig überlegt kommen ihm bestimmt noch so ein paar Überlegungen wie man noch weiter Strom sparen kann. Man sollte sich einfach immer ins Bewustsein rufen, dass Strom teuer ist, und mit ein wenig Übung und Disziplin kann man ganz locker so einige Kilowattstunden im Jahr an Strom sparen. Wer noch weitere Tipps zum Strom sparen hat kann sie gerne in den Kommentaren posten.

Einen habe ich noch: Einfach mal die Lampe auslassen und stattdessen eine Kerze anzünden. Das spart nicht nur Strom, sondern ist auch sehr gemütlich.

Energiespartipps zum Strom sparen

Donnerstag, 15. April 2010

Die Verbraucher würden sich mehr Energiespartipps von Ihren Stromanbietern wünschen.

Die Stifung Warentest startet jetzt eine Serie für die besten Haushalts-Tipps zum Energie sparen. In Serie 1 widmet man sich dem Strom sparen im Haushalt. Gerade Haushaltsgeräte verbrauchen viel Strom. Rund zwei Drittel der Haushalts-Stromrechnung gehen auf ihre Kosten. Das ist eine ganze Menge. Die Stiftung Warentest rät dazu besonders auf energieeffiziente Haushaltsgeräte zu achten.

So kann man locker ohne großen Aufwand um mehr als 100 Euro im Jahr sparen. Wieterhin sollte man auf das Energie-Label achten und Energiesparlampen benutzen. Auch der Standby-Betrieb sollte als Stromfresser nicht unterschätzt werden.

Energiesparlampen haben die Glühbirnen abgelöst

Mittwoch, 14. April 2010

Die Tage der Glühbirne sind gezählt. Die EU hat die gute alte Glühlampe schritt für Schritt durch Energiesparlampen ersetzt. Würden ab sofort alle klassischen Glühlampen in Deutschland gegen Energiesparlampen ersetzt, würde das 7,5 Milliarden Kilowattstunden sparen. Unglaublich. Die Energieeffizienz einer Energiesparlampe kann sich sehen lassen.

Klassische Glühbirnen dagegen nutzen nur 5 Prozent ihrer Energie für die Lichtgewinnung. Der Rest wird als Wärme abgegeben. Ein Glühbirne ist mehr eine Heinzungsanlage als ein Leuchtmittel. Mit einer Energiesparlampe lässt sich dagegen richtig Geld sparen. Eine Energiesparlampe die ein etwa dieselbe Leistung wie eine 60 Watt Glühbirne hat benötigt nur 11 Watt, braucht also 80 Prozent weniger Energie und hält dafür auch noch ca. 10 mal so lange. Von daher ist der Schritt die Glühlampe zu verbieten ein vernünftiger Weg. Neuseeland macht es uns vor.

Weitere Tipps zum Strom sparen

Mit der richtigen Energiesparlampe lässt sich also richtig Strom sparen und damit auch Geld. Doch nicht nur mit lässt sich Strom sparen.  Und haben Sie darüber hinaus den richtigen Stromanbieter? Mit unserem selbst entwickelten. Shoprechner zur Erspanis für Stromkosten und CO2 sehen Sie ganz schnell ob sie nicht noch zu viel für Stromkosten bezahlen.

Die alte Glühbirne raus, die neue Energiesparlampe rein

Dienstag, 13. April 2010

Die alte Glühbirne raus, die neue Energiesparlampe rein. So einfach kann es mit Umweltschutz und Geldsparen gehen. Mit jeder ersetzten Glühbirne können Sie in Zukunft und über die Lebensdauer der Energiesparlampe gesehen etwa 200 – 250 kg CO2 Emission verhindern.

Errechnet wird so ein Wert mit Hilfe des so genannten CO2 Emissionsfaktors. In der Bundesrepublik setzt sich unser Strom aus unterschiedlichen Quellen zusammen. Für diese Zusammensetzung gibt es den Emissionsfaktor 626 g/kWh. D.h. bei der Erzeugung von 1 kWh Energie wurden 626 g CO2 (oder 0,62 kg CO2) in die Atmosphäre emittiert. Eine einzige Energiesparlampe mit 11 Watt verbraucht in der Stunde 49 Watt weniger als eine herkömmliche Glühbirne.

Über die Lebensdauer (8000 Std.) der Energiesparlampe gesehen sind das dann 392000 Wattstunden oder aber 392 Kilowattstunden. Multipliziert man nun die Größe mit dem Emissionsfaktor 0,6 kg/kWh (aufgerundet), dann bekommt man die CO2 Emission in kg, die in Zukunft unserer Umwelt erspart bleiben kann: etwa 200 – 250 kg.

Natürlich sind das vorerst nur Richtwerte. Die tatsächliche CO2 Einsparung hängt nicht unwesentlich von unserem Verhalten ab. Nichtsdestotrotz ist eine Quantifizierung an der Stelle durchaus sinnvoll. Denn nur so lassen sich Vergleiche ziehen und nur so entsteht bei Herstellern dann der Anreiz, umweltfreundliche Produkte herzustellen.