Bei der Infrarot-beschichteten Halogenlampe ist der Glaskolben von innen mit einer speziellen Schicht bedampft, die für sichtbares Licht durchlässig ist, aber infrarotes Licht – also Wärmestrahlung – auf die Glühwendel zurückreflektiert. Dadurch wird die Betriebstemperatur der Lampe im Vergleich zur herkömmlichen Halogenlampe mit einer um etwa 30 bis 40 Prozent verringerten Leistungsaufnahme aufrechterhalten. Im Vergleich zur herkömmlichen Halogenlampe haben Halogenlampen mit Infrarot-Beschichtung eine ungefähr doppelte Lebensdauer.
Soll eine Niedervolt-Halogenlampe durch eine Lampe mit Infrarot-Beschichtung ersetzt werden, gelten die folgenden Entsprechungen:
75 Watt (Stiftsockel) + 60 Watt (Reflektor) = 50 Watt
50 Watt = 35 Watt
35 Watt = 20 Watt
Niedervolt-Halogenlampen werden an Spannungswandlern (Transformatoren) betrieben. Sie vermindern die 230-Volt Netzspannung auf 12-Volt Niederspannung. Bei vielen Leuchten bleibt der Transformator auch nach dem Ausschalten am Netz und verursacht Leerlaufverluste. Diesen Leerlaufverlust können Sie vermeiden, indem Sie die Leuchte nach Gebrauch vollständig vom Netz trennen – etwa durch die Verwendung einer schaltbaren Steckdosenleiste.