Wurde Ihr Haus vor über 40 Jahren erbaut und noch nie umfassend renoviert? Dann wohnen Sie – energetisch gesehen – in einem Auslaufmodell. Etwa die Hälfte der Häuser in der Schweiz wurde vor 1970 erbaut. Ihre Bausubstanz ist in der Regel veraltet, und viele sind schlecht isoliert. Das schlägt sich in ihrer Energiebilanz nieder: Rund die Hälfte der hierzulande verbrauchten Energie geht auf das Konto von Heizungen und Warmwasseraufbereitungsanlagen. Das ist viel zu viel. Mit einer energetischen Sanierung lässt sich der Verbrauch markant reduzieren. Das schont die Umwelt und wird angesichts steigender Energiepreise auch im Portemonnaie spürbar.
Die Zeit ist günstig für umweltschonende ¬Sanierungen. Die technologischen Fortschritte der letzten Jahre sind enorm – und selbst grössere Renovationsprojekte sind zahlbar geworden. In diesem Beobachter-Extra zeigen wir Ihnen, wie Sie energetisch am meisten herausholen können – aber auch, welche Kosten auf Sie zukommen und wie Sie diese in den Griff bekommen. Im Schwerpunkt findet sich zudem eine Fülle von Informationen und Tipps, wie man im Haushalt auf einfache Weise Strom spart, ohne auf den gewohnten Komfort verzichten zu müssen.
Zusammenfassung
Der vorliegende Bericht dokumentiert den Stand der LED-Technologie für die Raumbeleuch-tung im Juni 2009 auf der Basis von Internetrecherchen, Befragungen von Fachleuten, sowie einem Experten-Workshop. Von den 20 eruierten LED-Qualitätskriterien ergeben sich drei Schüsselkriterien, die für den Durchbruch der LED-Technologie entscheidend sind:
Energieeffizienz: Die aktuell angebotenen LED-Lampen erreichen im Betrieb Werte zwischen 50 und 70 Lumen pro Watt; damit liegt die LED im Bereich der heutigen Sparlampen. Experten rechnen in den nächsten fünf Jahren mit einer Verdoppelung der Lichtausbeute. Die Deklaration ist oft mangelhaft; statt der vom Käufer erwarteten Effizienz im realen Betrieb werden häufig unrealistische Laborwerte oder sogar Fantasiezahlen angegeben.
Lichtqualität: Gute LEDs erreichen heute Farbwiedergabeeigenschaften, die nahe bei der Halogenbeleuchtung liegen und den Sparlampen meist überlegen sind (Farbwie-dergabeindex 80 bis 90, kontinuierliches Lichtspektrum).
Lebensdauer: Werte von bis zu 50′000 Stunden können nur erreicht werden, wenn die Wärmeabgabe sichergestellt ist und die Qualität des benötigten Betriebsgerätes mit der Lebensdauer der LED mithalten kann. Auf dem Markt werden zurzeit viele LED-Produkte angeboten, die nach Meinung der Experten diese zwei Bedingungen nicht erfüllen können.
Grosse Unsicherheit verursacht die uneinheitliche Deklaration und die teilweise fehlende Normierung; in den USA ist man mit dem ANSI-Standard bereits fortgeschrittener als in Eu-ropa. Zum heutigen Zeitpunkt ist die LED-Beleuchtung dort attraktiv und wirtschaftlich, wo sie ihre einzigartigen Vorteile ausspielen kann: gerichtetes Licht, sehr lange Lebensdauer, keine Wärme im Lichtstrom, ultraviolettfreies Licht, Farbmodulation, verlustarme Dimmung. Aktuell interessante Anwendungen:
Professioneller Bereich: Betriebszeiten > 3′000 Stunden pro Jahr, z.B. Beleuchtungen im Verkauf oder Downlights in Korridoren (Hotel, Verwaltung, Spital, etc.). Ferner Strahler in Museen, Tischarbeitsleuchten, hybride Lösungen (z.B. indirekt Leuchtstofflampe, direkt LED)
Haushaltbereich: Arbeits- und Leseleuchten (kleine Lichtmenge, keine Wärmestrah-lung, Sofortstart, brillantes Licht).
Strassenbeleuchtung: Für eine Grosszahl der Anwendungen bereits heute die beste Lösung (sehr genaue Ausleuchtung der Fahr- und Fusswege ohne Streulicht, weniger Licht nötig dank besserer Farbwiedergabe)Der vorliegende Bericht dokumentiert den Stand der LED-Technologie für die Raumbeleuchtung im Juni 2009 auf der Basis von Internetrecherchen, und Befragungen von Fachleuchten.




