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Grenzen der Energieeffizienzklassen für Leuchtmittel

Donnerstag, 01. Juli 2010

Am 18. März 2009 schuf die Europäische Kommission die Verordnung(EG) Nr.244/2009 auf Grundlage der „Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Haushaltslampen mit ungebündeltem Licht Text von Bedeutung für den EWR,“ welche einen 6-Stufen-Plan zum Ersatz der Glühlampe durch Energiesparlampen enthält.

In der ersten Stufe seit dem 1. September 2009 ist die Herstellung und der Import von Leuchtmitteln schlechter als Effizienzklasse C untersagt. Ausgenommen sind zunächst klare Leuchtmittel mit maximal 950 lm Lichtstrom, was einer 75-W-Glühlampe entspricht, sowie bestimmte Bauformen wie etwa Reflektoren der Norm R63, R80 usw. Diese Grenze sinkt jeweils zum ersten September der Folgejahre auf 725 lm/60 W und 450 lm/40 W. Ab September 2012 entfällt die Ausnahmeregel ganz.

In Stufe 5 (2013) werden die Anforderungen an die Rest-Helligkeit von Kompaktleuchtstofflampen nach der Nenn-Lebensdauer verschärft (statt 50 müssen dann 70 % der Helligkeit verblieben sein). In der letzten Stufe 2016 entfällt auch die Effizienzklasse C.

Die Energiesparlampe und ihre Eigenschaften

Mittwoch, 30. Juni 2010

Als Energiesparlampen bezeichnet man künstliche Lichtquellen, die Glühlampen ähnlich sind, aber bei gleicher Helligkeit weniger Energie umsetzen. Häufig werden Kompaktleuchtstofflampen als Energiesparlampen bezeichnet. Andere energieeffizientere Lichtquellen sind LEDs, Hochdruckentladungslampen oder beschichtete Halogenlampen. Neben dem Einsatz effizienter Lichtquellen können auch hochwertige Leuchten mit effizienten Reflektoren und guter Kühlung etwaiger Vorschaltgeräte den Energieverbrauch bestehender Beleuchtungsanlagen senken.

Auf Grund der geringeren Energieaufnahme ist die Betriebstemperatur der meisten Energiesparlampen niedriger als die von Glühlampen, wodurch von energiesparenden Leuchtmitteln ein geringeres Brandrisiko ausgeht.

Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über die Leistungsaufnahme verschiedener Lampentypen mit gleicher Helligkeit (physikalisch: Lichtstrom in Lumen) wie eine 60-W-Glühlampe. Es ist zu beachten, dass sich die verschiedenen Lampen nicht nur bezüglich der Leistungsaufnahme sondern auch durch verschiedene elektrische und mechanische Bauformen, Haltbarkeit, Dimmbarkeit, Lichtfarbe und -qualität sowie Abstrahlcharakteristik und Aufstartzeit unterscheiden können.

Auch müssen Leuchtstofflampen wegen ihres Quecksilber-Gehalts als Sondermüll entsorgt werden. Des Weiteren sind Lampen mit höherer Leistung in der Regel energieeffizienter. Die Lichtausbeute hängt außerdem von den technischen Fähigkeiten des Herstellers sowie dem Alter der Lampe ab.

Energiesparlampen helfen sparen

Dienstag, 04. Mai 2010
  • Ersparnis. Kaufen Sie Energiesparlampen, wenn Sie Strom sparen wollen. Gute Energiesparlampen verbrauchen 80 Prozent weniger Strom. Im Test überlebten sie bis zu 15 500 Brennstunden und 210 000 Schaltzyklen.
  • Umsteigen. Tauschen Sie herkömmliche Glühlampen gegen Energiesparlampen aus. Warten Sie nicht, bis die Glühlampen durchbrennen. Die Kosten für die Anschaffung der Energiesparlampen amortisieren sich durch den geringeren Stromverbrauch schon nach etwa einem Jahr. Außerdem schonen Sie die Umwelt.
  • Sondermüll. Energiesparlampen enthalten giftiges Quecksilber und gehören nicht in den Hausmüll. Geben Sie ausgediente Energiesparlampen auf einem Recyclinghof ab. Oder fragen Sie beim Händler: Viele Händler nehmen ausgediente Energiesparlampen zurück.
  • Kassenzettel. Manche Energiesparlampen geben schnell den Geist auf. Grund sind Schwankungen in der Fertigungsqualität. Bewahren Sie deshalb den Kassenbon auf. Tauschen Sie die Lampe beim Händler um, wenn sie zu schnell kaputt geht.

Strom sparen mit Halogenlampen

Montag, 03. Mai 2010

Bei der Infrarot-beschichteten Halogenlampe ist der Glaskolben von innen mit einer speziellen Schicht bedampft, die für sichtbares Licht durchlässig ist, aber infrarotes Licht – also Wärmestrahlung – auf die Glühwendel zurückreflektiert. Dadurch wird die Betriebstemperatur der Lampe im Vergleich zur herkömmlichen Halogenlampe mit einer um etwa 30 bis 40 Prozent verringerten Leistungsaufnahme aufrechterhalten. Im Vergleich zur herkömmlichen Halogenlampe haben Halogenlampen mit Infrarot-Beschichtung eine ungefähr doppelte Lebensdauer.

Soll eine Niedervolt-Halogenlampe durch eine Lampe mit Infrarot-Beschichtung ersetzt werden, gelten die folgenden Entsprechungen:

75 Watt (Stiftsockel) + 60 Watt (Reflektor) = 50 Watt
50 Watt = 35 Watt
35 Watt = 20 Watt

Niedervolt-Halogenlampen werden an Spannungswandlern (Transformatoren) betrieben. Sie vermindern die 230-Volt Netzspannung auf 12-Volt Niederspannung. Bei vielen Leuchten bleibt der Transformator auch nach dem Ausschalten am Netz und verursacht Leerlaufverluste. Diesen Leerlaufverlust können Sie vermeiden, indem Sie die Leuchte nach Gebrauch vollständig vom Netz trennen – etwa durch die Verwendung einer schaltbaren Steckdosenleiste.

Strom sparen mit Halogenlampen – effizienter durch Infrarot-Beschichtung

Mittwoch, 28. April 2010

Halogenlampen werden sowohl als Niedervolt- als auch als Netzspannungs-Halogenlampen angeboten. Niedervolt-Halogenlampen sind auch in der effizienzverbesserten Infrarot-beschichteten Ausführung erhältlich. Der Handelsname IRC steht für “infrared coating”, zu Deutsch Infrarot-beschichtet. Diese Infrarot-beschichteten Halogenlampen halten mit 4.000 bis 5.000 Betriebsstunden etwa doppelt so lange wie herkömmliche Halogenlampen. Netzspannungs-Halogenlampen sind nicht mit Infrarot-Beschichtung erhältlich. Sie können aber durch Energiesparlampen z. B. mit Reflektor ersetzt werden.

Halogenlampen sind verbesserte Glühlampen. Sie werden entweder an 12-Volt-Niederspannung oder an Netzspannung betrieben. Neben der gesteigerten Energieausbeute ist auch ihre Lebensdauer mit etwa 2.000 Betriebsstunden rund doppelt so hoch wie die von Glühlampen.

In Halogenlampen sind dem Edelgas im Glaskolben Halogene beigemischt, zumeist Jodid oder Bromid. Diese binden die abgedampften Wolframatome und geben sie in einem Kreislaufprozess wieder an die Glühwendel ab. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer. Die Lichtausbeute von Halogenlampen ist etwa 50 Prozent größer als die von Glühlampen. Das Licht erscheint brillant. Halogenlampen können mit dem Hausmüll entsorgt werden.

Was bedeutet das CE-Zeichen?

Dienstag, 27. April 2010

Viele Verbraucher halten das CE-Zeichen auf Verpackungen für eine Sicherheitsgarantie. De Facto dient das CE-Zeichen nur als eine Art “Warenpass” für die Aufsichts-Behörden und hat mit einem Gütesiegel nichts zu tun. Als plakatives Beispiel dienen die Lampen aus unserer Testreihe: Alle, auch die explodierenden, trugen ein CE-Zeichen auf der Verpackung.

Wonach kann sich der Verbraucher dann richten, um sicherzugehen, keine explosionsgefährdete Lampe zu kaufen? Leider kann diese Frage nicht beantwortet werden: Selbst mit geschultem Auge ist eine gefährliche Lampe von einer sicheren Lampe nicht zu unterscheiden.

Gern hätten wir an dieser Stelle eine Kaufempfehlung ausgesprochen, aber selbst Markenhersteller haben auf Nachfrage keinen Beweis einer unabhängigen Prüfstelle erbracht, dass ihre Lampen wirklich sicher sind. Wir erhielten nur eine selbst ausgestellte “Konformitätserklärung”, in der das betreffende Unternehmen versichert, die europäischen Sicherheitsnormen einzuhalten.

Unsere eigenen Testergebnisse eignen sich nicht für eine Sicherheitsgarantie. Andere Lampen als die von Isotronic und Luxxx explodierten nicht bei uns, aber unsere Stichprobe umfasste nur die gängigen Marken und war zu klein, um gesicherte Aussagen über die Sicherheit der Lampen zu ermöglichen.
Der einzige Rat, der bleibt: Niedervoltleuchten mögen zwar nicht ganz so hübsch aussehen und sind in der Erstanschaffung auch etwas teurer als die Hochvoltversion, aber auf lange Sicht macht sich diese Investition bezahlt: durch günstigere Ersatzlampen und vor allem durch mehr Sicherheit im Wohnraum. Denn: Niedervoltlampen können nicht explodieren.

Diese Lampen sind durchgefallen!

Montag, 26. April 2010

Besonders schlecht abgeschnitten haben die Leuchtmittel der weit verbreiteten Billigmarken Isotronic und Luxxx, erhältlich vor allem in Baumärkten. Bei Luxxx explodierten fünf von 18 geprüften Lampen, bei der Marke Isotronic waren es gar sechs von 15. Laut Din-Norm EN 60432-2 darf von 250 geprüften Lampen höchstens eine explodieren.

Hochvoltlampen vom Premiumlieferanten Weserpartner GmbH bei www.weserlicht.com

Produktsicherheit mit Lücken

Wie kann es sein, dass derart unsichere Produkte in Deutschland zu kaufen sind? Europäische Produktsicherheits-Richtlinien sollen dafür sorgen, dass nur sichere Produkte in den Handel gelangen. Die Schwachstelle bei diesen Richtlinien liegt allerdings darin, dass der Hersteller selbst sein Produkt für “sicher” erklären kann. Eine Kontrolle, ob diese Angabe wirklich zutrifft, ist – wenn es um Lampen geht – nicht notwendig. Auffällig wird ein Produkt erst dann, wenn es zu spät ist, das heißt wenn die Sicherheitsmängel zu Tage getreten sind. Dann erst können die Aufsichtsämter einschreiten. Sie besitzen aber nicht die Kapazitäten, alle Produkte zu kontrollieren, bevor sie auf den Markt gelangen. Zuerst einmal gehen die deutschen Behörden davon aus, dass alle Waren, die ein CE-Zeichen tragen, die Sicherheitsstandards einhalten.

Knallkörper an der Zimmerdecke?

Freitag, 23. April 2010

Wie gefährlich sind Hochvoltlampen? Wenn eine Lampe im Wohnraum explodiert, geht eine große Gefahr von ihr aus. Die glühenden Splitter können Menschen verletzen und Brände verursachen. Ratgeber Technik hat daher verschiedene Leuchtmittel auf Sicherheit getestet. Dabei hat sich herausgestellt, dass die “explosiven” Erlebnisse des ARD-Zuschauers keine Ausnahmen waren.

Es ist deshalb extrem wichtig, Hochvoltlampen vom Premiumlieferanten zu kaufen.

Das gewährleistet der Partner Weserpartner GmbH mit seinem Lichtshop www.weserlicht.com .

Der Testaufbau

Im Sicherheitstest muss das Lebensende der Lampe kontrolliert herbeigeführt werden, denn nur zu diesem Zeitpunkt zeigt sich, ob von ihr eine Gefahr ausgeht. Das staatlich anerkannte Prüfinstitut des Verbands der Elektrotechnik (VDE) hat den Versuch betreut. Lampen des Typs GU10 sind im Inneren baugleich mit G9, sie unterscheiden sich nur äußerlich durch den Sockel und den Reflektor. Den Test haben wir an G9 Lampen durchgeführt. Die Norm für den Sicherheitstest schreibt vor, den Wolframdraht – genannt Glühwendel – mit einem Laserstrahl zu beschießen, sodass er durchbricht. Dafür haben wir einen Neodymlaser von Rofin-Sinar benutzt. Die Lampen bekamen die Stromzufuhr über handelsübliche Fassungen, wir benutzten die des Herstellers BJB. Eine Lampe von guter Qualität erlischt, wenn der Laserpuls die Glühwendel durchtrennt, diese fällt in sich zusammen. Bei schlechter Qualität dagegen entsteht zwischen den Enden des durchgebrochenen Glühfadens für einen kurzen Moment eine so starke Querentladung, dass eine Überspannung im Inneren der Lampe erzeugt wird. Dabei kann es zur Explosion kommen.

Oftmals geht es gerade noch glimpflich aus. Lampen, die beim Durchbrennen schwarz werden, sind einer Explosion knapp entgangen. Trotzdem, das Testergebnis ist erschreckend: Von rund 60 geprüften Lampen sind elf explodiert und streuten glühende Glassplitter.

Betroffen sind Leuchtmittel des Typs G9, und hier vor allem asiatische Produkte. Grund: Sie können große Schwankungen in der Fertigungsqualität und mangelhafte Sicherungen aufweisen. “An Röntgenbildern kann man sehen, dass Schutzeinrichtungen nicht richtig angeschlossen oder überbrückt werden”, so Holger Kilb vom VDE-Prüfinstititut.

Lampe oder Leuchte?

Donnerstag, 22. April 2010

Diese Begriffe werden oft verwechselt: Eine Leuchte heißt auch schon mal Lampe, eine Lampe geht dafür als Birne durch, und Leuchte sagt fast niemand.

Um dem Begriffswirrwarr ein Ende zu setzen: Die Leuchte ist die gesamte Konstruktion, die Licht spendet. Die gängigsten Varianten sind Standleuchten, Wandleuchten oder Deckenleuchten.

Eine Lampe ist das so genannte Leuchtmittel, also zum Beispiel die herkömmliche Glühlampe, auch Birne genannt. Eine Glühbirne heißt aber nur die, welche wirklich die Form einer Birne aufweist. Alle Lampen im Halogenbereich dagegen werden nicht als Glühbirnen bezeichnet, das sind einfach nur Lampen.

Eine Zuschauerzuschrift machte uns auf das Thema “Hochvoltlampen” aufmerksam. Ein Mitarbeiter einer Leuchtenabteilung schrieb uns, dass Hochvoltlampen erhebliche Nachteile gegenüber den Niedervoltlampen aufweisen.

Sie seien nicht nur ziemlich teuer, sondern offenbar auch gefährlich. Schon mehrere Male seien in seiner Abteilung Hochvoltlampen explodiert, einmal ganz in der Nähe einer Kollegin.

Der zuerst erwähnte Nachteil ist leicht nachweisbar. Ein Preisvergleich: Je nach Geschäft kostet eine 230-Volt-Markenlampe sechs bis zehn Euro, eine Niedervoltlampe dagegen nur zwei bis vier Euro.

Hinzu kommt, dass die Lebensdauer der Hochvoltleuchtmittel nur halb so lang ist. Während der Käufer also bei der Anschaffung der Leuchte spart, zahlt er nachher beim Ersatzlampenkauf drauf. Günstige Alternativen – Import-Leuchtmittel aus ostasiatischer Produktion – gibt es zwar in fast jedem Baumarkt, aber deren geringerer Preis relativiert sich wieder durch eine noch geringere Lebensdauer.

Hochvolt-Halogenlampen: exklusiv und explosiv

Mittwoch, 21. April 2010

Allein schon der Begriff “Hochvoltlampe” hört sich gefährlich an. Dabei bedeutet Hochvolt nur, dass diese Lampe die normale Netzspannung – also 230 Volt – verträgt.

Der sonst bei Halogenleuchten übliche Transformator, der die Spannung auf 12 Volt drosselt, wird damit überflüssig. Im Halogenbereich sind Hochvoltlampen erst seit wenigen Jahren auf dem Markt, aber das mit Erfolg. Hersteller und Händler stellen seit etwa einem Jahr einen klaren Trend fest: Die Hochvoltversion wird immer attraktiver, der fehlende Trafo macht die Leuchte günstiger und schicker.

Die Prognosen gehen dahin, dass die 12-Volt-Halogenleuchten langfristig ganz vom Markt verschwinden werden. Denn immer mehr Kunden entscheiden sich für Hochvoltleuchten- und Lampen.