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Glossar




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A


Ampere


Das Ampere [amˈpɛːɐ̯] mit Einheitenzeichen A, nach André Marie Ampère benannt, ist die SI-Basiseinheit der elektrischen Stromstärke mit Formelzeichen.
Aktuelle Definition
Seit 1948 wird das Ampere wie folgt definiert: Ein Ampere ist die Stärke eines zeitlich unveränderlichen elektrischen Stromes, der, durch zwei im Vakuum parallel im Abstand 1 Meter voneinander angeordnete, geradlinige, unendlich lange Leiter von vernachlässigbar kleinem, kreisförmigem Querschnitt fließend, zwischen diesen Leitern pro Meter Leiterlänge die Kraft 2 × 10−7 Newton hervorrufen würde. Ein Ampere entspricht einem Fluss von 1 Coulomb pro Sekunde durch den Leiterquerschnitt:
1 Ampere = 1 Coulomb / Sekunde
1 A = 1 C / s = 1 C · s-1
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B


Beleuchtung

Direkte Beleuchtung

Die Lichtquelle ist bei der direkten Beleuchtung kaum abgeschirmt. Die Platzierung sowohl von Funktions- als auch von Objektleuchten muss sorgsam geplant werden, da die Beleuchtung direkt ausgerichtet ist. Sollte eine Tisch- oder Stehleuchte als Funktionsbeleuchtung eingesetzt werden, dann ist darauf zu achten, dass der untere Schirmrand so hoch angebracht ist, dass ausreichend Licht auf den Arbeitsplatz fällt. Jedoch nicht so hoch, dass die grelle Innenseite des Schirms sichtbar wird.

Indirekte Beleuchtung

Bei der indirekten Beleuchtung wird das abgeschirmte Licht von Wänden und/oder Decke reflektiert. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der indirekten Raumbeleuchtung. Die Lichtquelle kann sowohl in einem Deckenfries, einer Wand- oder Gardinenblende integriert als auch in einem Wand- oder Deckenfluter montiert sein. Allerdings sollte sich die Lichtquelle immer in ausreichender Entfernung zu der beleuchtenden Fläche befinden, dass sie auch einen breiten Leuchtkegel werfen kann. Aber sie muss sich oberhalb der Augenhöhe befinden. Die meisten Deckenfluter erfüllen diese Anforderungen, dagegen sollten Wandfluter ab einer Höhe von 170 cm auf die Wand montiert werden. Dabei ist zu beachten, dass die Fluter bei kleinen und niedrigen Räumen ihre Wirkung verfehlen können. Eine indirekte Beleuchtung erfordert allerdings zusätzliche Lichtquellen, um einen Raum wirkungsvoller zu gestalten.

Blendfreie Beleuchtung

Eine blendfreie Beleuchtung eignet sich sehr gut als gedämpfte Hintergrundbeleuchtung. In der Regel sind blendfreie Leuchten aus Materialien wie Mattglas, Papier, Metall oder dgl., welche die Lampe ganz umschließen oder abschirmen. Bei manchen Leuchten lässt sich die Größe der Leuchtöffnung verändern, oder die Helligkeit der Lampen durch Dimmer variieren. Allerdings ist diese Art der Lichtgestaltung kaum als Orientierungs- oder Funktionsbeleuchtung geeignet.

Beleuchtungsstärke

Lux (lx), definiert die mittlere Beleuchtungsstärke für das auf horizontale und vertikale auftreffende Licht. Sie beträgt 1 Lux, wenn der Lichtstrom von einem Lumen einen Quadratmeter Fläche gleichmäßig beleuchtet.

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C


CO2-Rechner - Energiesparlampen

Wer Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt, spart Energie, Kosten und CO2. Beispiel „eine Glühbirne austauschen“: Eine Lampe brennt im Durchschnitt eine Stunde pro Tag. Das macht - bei 365 Stunden im Jahr à 60 Watt - 22 Kilowattstunden und 14 Kilogramm CO2 pro Jahr. Eine vergleichbare Energiesparlampe benötigt 11 Watt, das entspricht 2,5 Kilogramm CO2. Daraus ergibt sich eine Einsparung von 11,5 Kilogramm CO2/Jahr. Der Austausch aller Glühbirnen mit Energiesparlampen reduziert den Stromverbrauch für die Beleuchtung daher um 75 Prozent.

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E


ENEC - Zeichen

EN=European Norms, EC=European Certification ein europäisches Sicherheitszeichen speziell für Leuchten und Leuchtenkomponenten beispielsweise Vorschaltgeräte. Es wird vom VDE-Prüfinstitut in Deutschland vergeben.

Energiebilanz

Bedingt durch den Aufbau einer Energiesparlampe wird bei der Herstellung zehn Mal soviel Energie verwendet wie für eine Glühlampe. Wird jedoch die wesentlich kürzere Lebensdauer einer Glühlampe in Ansatz gebracht, so ist der Mehrverbrauch bereits nahezu ausgeglichen. Dazu kommt der sehr hohe Einspareffekt der Energiesparlampe während der Betriebszeit. Die Gesamtenergiebilanz fällt also eindeutig zugunsten der Sparlampe aus!

Energieeffizienz

gibt die Lichtleistung einer Lampe (Lichtstrom, Einheit Lumen) im Vergleich zur eingesetzten Energie an, also Lumen pro Watt. Einfach vergleichen lässt sich die Effizienz am Label für Energieeffizienzklassen, das Lampen für den täglichen Gebrauch laut EU-Richtlinie auf der Verpackung tragen müssen. Die Skala reicht von A bis G. A steht für einen sehr niedrigen Energieverbrauch, G für einen sehr hohen. Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren erreichen meist die Werte A oder B, herkömmlich Glühbirnen und Halogenlampen landen bei F oder G.

Energiesparlampen

sind Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem elektronischem Vorschaltgerät. Ihr Licht und ihre Handhabung ist glühlampenähnlich, allerdings hat sie einen 80% geringeren Stromverbrauch und eine Lebensdauer bis zu 12 000 Stunden.

Energiesparrechner

Auf unsere Webseite finden Sie einen Energiesparrechner für Leuchtmittel. Der Energiesparrechner ermittelt die Stromkostenersparnis anhand Ihrer Bestellung oder durch die Auswahl eines Artikels den Sie ausgewählt haben.

Erläuterung der Stromkostenersparnis
Für die Berechnung der einzusparenden Stromkosten wurden folgende Größen zu Grunde gelegt: angenommene Brenndauer 3 h / Tag, Stromkosten € 0,20 /kwh. Für konventionelle Leuchtmittel wird eine mittlere Lebensdauer von 1000 h angenommen, für Energiesparlampen die in unseren Artikeldaten angegebene mittlere Lebensdauer.
Nicht berücksichtigt haben wir die tatsächlichen Anschaffungskosten für konventionelle Leuchtmittel und Energiesparlampen, da diese je nach Art und Qualität und/oder Anbieter unterschiedlich sein können. Durch u. a. Rechenbeispiel haben Sie jedoch die Möglichkeit die tatsächlichen Anschaffungskosten in Ihre Rechnung der Stromkostenersparnis mit einzubringen.

Beispielrechnung:
Energiesparlampe 11 W mit 6000 h Lebensdauer hat eine Stromersparnis von € 58,81 über die gesamte mittlere Lebensdauer.
Beispiel:

1 x Anschaffungskosten Energiesparlampe 11 W € 8,00
6 x Anschaffungskosten für konventionelles Leuchtmittel 60 W € 0,60/ST € 3,60
Differenz ( € 8,00 - € 3,60 ) € 4,40

Eine Stromkostenersparnis von € 58,81 abzüglich € 4,40 Anschaffungskosten ergäbe immer noch eine tatsächliche Gesamtersparnis von z. B. € 54,41.


Entsorgung

Defekte Lampen müssen ihrem Material und ihren Inhaltsstoffen entsprechend entsorgt werden. Glühlampen, Halogenglühlampen = Hausmüll Entladungslampen, Leuchtstofflampen, Kompaktleuchtstofflampen, Energiesparlampen=Sondermüll

ESL

Energiesparlampe, eine Kompaktleuchtstofflampe Kompaktleuchtstofflampen sind besonders kleine Leuchtstofflampen und werden häufig als Energiesparlampen bezeichnet. Die Röhre, in der die Gasentladung stattfindet, ist bei diesen Lampen gegenüber anderen Leuchtstofflampen kleiner und gebogen oder mehrfach gefaltet, um sie platzsparender unterzubringen, daher das Präfix Kompakt. Energiesparlampen im engeren Sinne sind Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät und einem Edisonsockel (Schraubsockel), um sie anstelle von Glühlampen einsetzen zu können. Der Begriff an sich ist jedoch technologieneutral und kann auch andere sparsame Leuchtmittel mit einschließen.

F


Farbwiedergabe

Lampen lassen Farben unterschiedlich wirken, je nach eigener Lichtfarbe. Gute Farbwiedergabeeigenschaften (Farbwiedergabeindex 1A und 1B) haben Glühbirnen, Halogenlampen, Energiesparlampen, Vollspektrum-, 5-Banden- und 3-Banden-Leuchtstofflampen. Standard-Leuchtstofflampen geben Farben etwas schlechter wieder.
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G


Glühlampe / Glühbirne

In einer Glühlampe wird ein elektrischer Leiter (Glühfaden bzw. Glühwendel) durch Stromfluss so stark erhitzt, dass er glüht, d.h. thermische Strahlung emittiert. Die aufgenommene elektrische Leistung wird zu einem Teil in Form elektromagnetischer Strahlung (Infrarot- und sichtbares Licht) abgestrahlt. Der Rest wird über Wärmeleitung und Wärmekonvektion an Füllgas und Glaskolben sowie die Zuleitungs- und Haltedrähte der Glühwendel abgegeben. Der Glühfaden strahlt entsprechend dem planckschen Strahlungsgesetz, so dass sich dessen Strahlung mit steigender Temperatur gemäß dem Wienschen Verschiebungsgesetz zu kleineren Wellenlängen hin verschiebt. Um eine möglichst hohe Ausbeute an sichtbarem Licht zu erhalten und auch, damit das Licht möglichst natürlich „weiß“ erscheint, strebt man danach, das Strahlungsmaximum durch Temperaturerhöhung aus dem Bereich der langwelligen Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) in den Bereich des sichtbaren Lichtes zu verschieben. Die Höchsttemperatur wird allerdings durch die Eigenschaften des Glühfadenmaterials begrenzt. Um möglichst hohe Temperaturen zu ermöglichen, verwendet man heute für Glühfäden das hochschmelzende Metall Wolfram (Schmelztemperatur (3422 ± 15) °C), früher auch Osmium oder Kohle. Allerdings lässt sich auch mit diesem Material die für tageslichtähnliches Licht wünschenswerte Farbtemperatur von etwa 6200 K nicht erreichen, da Wolfram bei dieser Temperatur bereits gasförmig (Siedetemperatur 5660 °C) ist. Bei den praktisch erreichbaren Temperaturen von etwa 2300°C bis 2900°C erreicht man kein Tageslicht und auch kein weißes Licht; Glühlampenlicht ist daher immer deutlich gelb-rötlicher als weißes oder Tageslicht. An diese typische Farbtemperatur von Glühlampen werden auch andere Lichtquellen für Wohnräume (z.B. Energiesparlampen und Leuchtstofflampen) angeglichen, sie wird hier als „Warmton“ bezeichnet.
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H


Halogenglühlampen

Die Zugabe des Halogens Brom oder Iod steigert die Lebensdauer auf 2.000 bis 4.000 Stunden – bei einer Betriebstemperatur von ca. 3.000 K. Die so genannten Halogenglühlampen erreichen eine Lichtausbeute von ca. 25 lm/W (vergleiche mit herkömmlicher Glühlampe ca. 15 lm/W, Energiesparlampe 60 lm/W). Das Iod reagiert (zusammen mit Restsauerstoff) mit den vom Glühdraht verdampften Wolframatomen und stabilisiert eine wolframhaltige Atmosphäre. Der Prozess ist reversibel: Bei hohen Temperaturen zerfällt die Verbindung durch Pyrolyse wieder in ihre Elemente – Wolframatome kondensieren auf oder in der Nähe der Glühwendel. Kleine Temperaturdifferenzen entlang der Wendel spielen für die Zersetzung nur eine untergeordnete Rolle. Die Vorstellung, dass sich Wolfram ausschließlich an den dünnen überhitzten Bereichen der Wendel niederschlagen würde, ist falsch.
[1] Ein interessanter Nebeneffekt dieser Überlegung hätte darin bestanden, dass sich der Glühfaden an den dünnsten Stellen selbst repariere. In Wirklichkeit findet die Kondensation von Wolframatomen jedoch an den kältesten Stellen der Wendel statt – es entstehen Whisker.

[2] Das Prinzip ist der chemische Transport, welcher sich in ähnlicher Weise auch beim Van-Arkel-de-Boer-Verfahren findet. Der Halogenzusatz verhindert bei einer Glastemperatur von mehr als 250 °C den Niederschlag von Wolfram auf dem Glaskolben. Aufgrund der wegfallenden Kolbenschwärzung kann der Glaskolben einer Halogenlampe sehr kompakt gefertigt werden. Das kleine Volumen ermöglicht einen höheren Betriebsdruck, welcher wiederum die Abdampfrate des Glühdrahtes vermindert. Hierdurch ergibt sich schlussendlich der lebensverlängernde Effekt bei Halogenlampen. Jedoch wird der Halogenprozess durch Dimmung der Halogenleuchte vermindert, da die hierfür notwendige Temperatur nicht mehr erreicht wird. Das kleine Volumen ermöglicht zur Reduktion der Wärmeleitung die Befüllung mit schweren Edelgasen zu vertretbaren Kosten. Verunreinigungen auf dem Kolben (zum Beispiel Fingerabdrücke durch Anfassen des Glases) verkohlen im Betrieb und führen zu lokalen Temperaturerhöhungen, die zum Platzen des Glaskolbens führen können. Zurückbleibende Salze können auch als Kristallisationskeime zur Entglasung beitragen und so Schäden verursachen. Die erforderliche hohe Glaskolbentemperatur erzwingt eine kleine Bauform, um die Wärmeabgabe an die Umgebungsluft zu reduzieren, und den Einsatz von Kieselglas (Quarzglas), das der hohen Temperatur standhält. Gasdichte Stromdurchführungen werden bei den Quarzglas-Kolben von Halogenglühlampen und auch bei Quarzglas-Brennern von Gasentladungslampen mittels Molybdän-Foliebändern realisiert. Aufgrund der hohen Wärmestrahlung und der hohen Lebensdauer werden Halogen-Glühlampen u.a. auch zum Verdampfen von Wirkstoffen in Vaporizern, zum Heizen der Fixierwalzen in elektrostatischen Kopiergeräten, Laserdruckern und in Thermokopiergeräten sowie bei Herdplatten und in der Halbleiterprozesstechnik (RTA) eingesetzt. Eine neuere Entwicklung sind die IRC-Halogenlampen (IRC = Infra Red Coating, Infrarotbeschichtung). Diese Lampen haben eine spezielle Beschichtung des Glaskolbens, die Licht passieren lässt, aber Wärmestrahlung (Infrarot) auf die Glühwendel zurück reflektiert. Dadurch wird der Wärmeverlust vermindert und folglich die Lichtausbeute erhöht. Nach Angaben von OSRAM können so der Energieverbrauch gegenüber Standard-Halogenlampen um bis zu 45 % vermindert und die Lebensdauer verdoppelt werden.

[3] [4] IRC-Halogenlampen erreichen damit zwar nicht die Effizienz von Energiesparlampen, haben aber sowohl den Vorteil, dass sie als direkter Ersatz für Standard-Halogenlampen eingesetzt werden können, als auch die spektral kontinuierliche und vom Menschen als angenehm empfundene Lichtqualität.
 
 

K


Kompaktleuchtstofflampe

Kompaktleuchtstofflampen sind besonders kleine Leuchtstofflampen und werden häufig als Energiesparlampen bezeichnet. Die Röhre, in der die Gasentladung stattfindet, ist bei diesen Lampen gegenüber anderen Leuchtstofflampen kleiner und gebogen oder mehrfach gefaltet, um sie platzsparender unterzubringen, daher das Präfix Kompakt. Energiesparlampen im engeren Sinne sind Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät und einem Edisonsockel (Schraubsockel), um sie anstelle von Glühlampen einsetzen zu können. Der Begriff an sich ist jedoch technologieneutral und kann auch andere sparsame Leuchtmittel mit einschließen.

L


Lampen

Licht hat nicht nur die Funktion zu beleuchten, sondern auch die Aufgabe Wohnräume zu inszenieren. Eine Wohnung richtig und stimmungsvoll auszuleuchten, gehört mit zu den schwierigsten Einrichtungsaufgaben überhaupt. Zuviel Licht wirkt meistens sehr ungemütlich und steril, zu wenig Licht dagegen schadet den Augen. Ausschlaggebend sind auch die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche, für die Licht benötigt wird.
Im Wohnbereich hat das Licht drei Aufgaben zu erfüllen:
* Allgemein- und Grundbeleuchtung zur Orientierung
* Funktionsbeleuchtung gezielt eingesetzt -lesen, arbeiten usw.-
* Dekorative Beleuchtung für stimmungsvolle Atmosphäre -Inszenierungen-



Lampensockel

Edisonsockel

Die Form und die Bezeichnung des in Deutschland üblichen Edisongewindes als Sockel für Glühlampen geht auf Thomas Alva Edison zurück. Die Abmessungen des Edisongewindes sind nach DIN 40400 bzw. u. A. in der IEC 60238:1998 genormt. Da der Außenkontakt der Lampenfassung sehr leicht berührt werden kann, soll dieser bei fest installierten Lampenfassungen mit dem geerdeten Neutralleiter verbunden sein, der schwerer zu berührende Fußkontakt mit der "Phase". Aus Unkenntnis und da viele Leuchten keine farblich unterschiedlichen Anschlussleitungen besitzen (was für einen korrekten Anschluss ein aufwändiges Prüfen der Leitungsbelegung erfordern würde), werden die meisten Leuchten ohne Rücksicht auf die korrekte Polung angeschlossen; man darf sich daher nicht darauf verlassen, dass der Außenkontakt keine Spannung führt! Bei transportablen Leuchten, die über einen Euro- oder Schuko-Stecker angeschlossen werden, kann prinzipbedingt keine Annahme über die Polung der Lampenfassung gemacht werden, da beide Steckersysteme nicht verpolungssicher sind.

Stecksockel

MG5,7S/9 Miniaturlampen, etwa für Modellbau Sockel für Halogenlampen
GX5,3 für Niedervoltreflektorlampen d = 50 mm
GU4 für Niedervoltreflektorlampen, Reflektordurchmesser 35 mm
G4 für Niedervoltstiftsockellampen, Durchmesser 9 mm
GY6,35 / GY6.35 für Niedervoltstiftsockellampen , Durchmesser 12 mm
G9 für Hochvoltstiftsockellampen
GU10 für Hochvoltreflektorlampen


Leuchtdichte

das Maß für den Helligkeitseindruck des Auges von einer leuchtenden oder beleuchteten Fläche. Gemessen wird die Leuchtdichte in Candela pro Flächeneinheit (CD/qm)

Leuchtstoffröhre

Die Leuchtstoffröhre ist eine Niederdruck-Gasentladungslampe, die innen mit einem fluoreszierenden Leuchtstoff beschichtet ist. Als Gasfüllung dient Quecksilberdampf (Emission von Ultraviolettstrahlung) und zusätzlich meist Argon. Die Ultraviolettstrahlung wird von der Leuchtstoff-Beschichtung in sichtbares Licht umgewandelt (siehe Spektrum weiter unten).

LED

Eine Leuchtdiode (auch Lumineszenz-Diode, kurz LED für Light Emitting Diode bzw. Lichtemittierende Diode) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht, Infrarotstrahlung oder auch Ultraviolettstrahlung mit einer vom Halbleitermaterial abhängigen Wellenlänge ab.

Lichtausbeute

ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lichtquelle. Sie sagt aus, wie viel Lichtstrom "Lumen (LM)" pro "Watt (W)" einer Lampe erzeugt werden. D.h. je höher das Verhältnis Lumen/Watt umso wirtschaftlicher ist eine Lampe.

Lichtqualität

Unterschiedliche Lampen bewirken auch eine unterschiedliche Lichtqualität.

Mit dem Begriff Lampe wird oft fälschlicherweise die Leuchte bezeichnet, denn die Leuchte ist eigentlich die schöne Hülle der Lampe. Sie nimmt die unterschiedlichen Lampen auf, lenkt und verteilt das Licht der Lampen dahin, wo es gebraucht wird. Die Lampen dagegen wandeln die elektrische Energie in Licht um. Es gibt die unterschiedlichsten Lampenarten, die sich auch in ihrer Lichtqualität unterscheiden. Dies hat eine direkte Auswirkung darauf, wie ein Zimmer aussieht, wenn bei abendlicher Beleuchtung sich die Farben von Stoffen, Wand- und Bodenbelägen plötzlich ändern.
Im Wohnbereich und im Haushalt werden noch immer am häufigsten Glühlampen verwendet. Bei diesen Lampen wird ein Wendel aus Wolfram mit Hilfe des elektrischen Stromes stark erhitzt. Dieser Wendel gibt dabei Licht ab. Die Lichtausbeute dieser Lampen ist niedrig und die Intensität hängt von der Wattzahl ab. Sie haben eine kürzere Lebensdauer und sind teurer als Leuchtstoffröhren, dagegen schmeichelt ihr Licht mehr und ist angenehm in der Wahrnehmung. Sie werden in der Regel für Tisch- und Hängeleuchten verwendet. Im Handel werden sie in unterschiedlichen Formen und Gläsern angeboten. Zur Lichtlenkung werden Reflektor- und Kopfspiegellampen verwendet.
Halogenglühlampen ergeben ein brillantes warmweißes Licht, das auf Farbe die geringste Auswirkung hat. Ihre mittlere Lebensdauer beträgt bis zu 2000 Stunden. Sie liefern dank eingebauter Reflektoren ein fokussiertes, dimmbares Licht.
Niedervolt-Halogenglühlampen wurden ursprünglich für gewerbliche Zwecke entwickelt. Der Hauptvorteil dieser Lampen sind die unverfälschte Leuchtkraft und die kleinen Abmessungen, wodurch sich ihr brillantes Licht für eine punktgenaue Anstrahlung optimal bündeln lässt. Allerdings kann im Wohnungsbereich ihr Licht blendend und hart empfunden werden. Zum Betrieb sind Transformatoren notwendig, welche die Netzspannung von 230 V auf 12 Volt reduzieren. Die Dimmer müssen auf die Transformatoren abgestimmt sein.
Energiesparlampen sind Kompaktleuchtstofflampen, mit einem geringeren Stromverbrauch und einer längeren Lebensdauer gegenüber Glühlampen bei gleich viel Licht. Sie lassen sich nicht dimmen und sollten bei einer gewünschten wirtschaftlichen Dauerbeleuchtung verwendet werden.
Kompaktleuchtstofflampen haben eine lange Lebensdauer und sind sparsam im Energieverbrauch. Das erforderliche Vorschaltgerät muss in den Lampen integriert sein. An speziellen Vorschaltgeräten ist ein Dimmen möglich.
Stabförmige Leuchtstofflampen haben, je nach chemischer Zusammensetzung der Leuchtstoffe in dem Lampenkörper, verschiedene Lichtfarben und Farbwiedergabeeigenschaften. Sie sind energiesparend und verfügen über eine lange Lebensdauer. Zur Funktion werden induktive Vorschaltgeräte und Starter oder elektronische Vorschaltgeräte benötigt. Leuchtstofflampen "de Luxe" verfügen über eine besonders gute Farbwiedergabeeigenschaft und eignen sie sich daher gut für den Wohnbereich.

Lichtverteilung

Die Lichtverteilung spielt in einem Raum eine wesentliche Rolle. So erfordern Mehrzweckräume nicht nur unterschiedliche Leuchten, sondern auch die entsprechenden Lampentypen. Allerdings um die bestmögliche Wirkung zu erreichen, müssen diese auch aufeinander abgestimmt sein.
Bereiche in denen gearbeitet oder gelesen werden sollte, erfordern natürlich eine größere Helligkeit als Zonen, die nur der Kommunikation dienen. Auch dekorative Objekte oder Bilder müssen ihren Anforderungen entsprechend ausgeleuchtet werden, bedürfen aber nicht im gleichen Maße an Ausleuchtung. Wesentlich bei der Lichtverteilung ist, dass in einem Raum sowohl zu große Kontraste als auch eine Überbeleuchtung vermieden wird. Eine schlechte Beleuchtung kann nicht nur gekünstelt wirken und eine Möblierung statisch aussehen lassen, sondern auch die Augen zu sehr strapazieren.
Mit den im Handel angebotenen Schienen- und Seilsystemen lassen sich Kompromisse schließen. So können beispielsweise mehrere kleine Leuchten als Wandfluter dienen, ein Esstisch lässt sich direkt ausleuchten und Bilder können entsprechend in Szene gesetzt werden.
Tragbare Leuchten mit Steckdosenanschluss sind Sekundärlichtquellen und ermöglichen eine vielseitige Art der Ausleuchtung. Sie sind jedoch nur dann von Vorteil, wenn sie zusätzlich zu der Grundbeleuchtung verwendet werden. Allerdings muss diese von Beginn an optimal geplant sein, soweit dies überhaupt möglich ist.

Lumen

Lumen (lat.: Licht, Leuchte) ist die photometrische SI-Einheit des Lichtstroms. Der Lichtstrom ist ein Maß für die gesamte von einer Strahlungsquelle ausgesandte sichtbare Strahlung. Strahlt eine Lichtquelle mit einer Lichtstärke von I in einem Raumwinkel von dω, dann beträgt der Gesamtlichtstrom Q^.

Lux

Lux ist die SI-Einheit der abgeleiteten Größe Beleuchtungsstärke. Ihr Einheitenzeichen ist: lx.
1 lx = 1 lm / m²
Die Beleuchtungsstärke wird mit dem Luxmeter gemessen.
 

N


Niedervolthalogenglühlampen

besitzen ein brillantes Licht für frische Farben und attraktive Glanzeffekte. Durch die kleinen Abmessungen lässt sich das Licht für punktgenaue Anstrahlung optimieren. Zum Betrieb sind Transformatoren erforderlich. Dimmer müssen auf die Transformatoren abgestimmt sein.

O


Ozon

Ozon (O3) (von griechisch ozein = riechen) ist ein aus drei Sauerstoffatomen bestehendes, instabiles Molekül, das innerhalb kurzer Zeit zu dimerem Sauerstoff zerfällt. Es ist ein starkes Oxidationsmittel. Ozon ist bei Zimmertemperatur und normalem Luftdruck gasförmig. Aufgrund seiner oxidierenden Wirkung ist es für den Menschen giftig. Häufig bei Ozonaufnahme ist heftiger Schläfenkopfschmerz. Das Gas riecht in hohen Konzentrationen aufgrund der oxidierenden Wirkung auf die Nasenschleimhaut charakteristisch stechend-scharf bis chlorähnlich in hohen Konzentrationen, während es in geringen Konzentrationen geruchlos ist. Die Geruchsschwelle liegt bei 40 µg/m3, allerdings gewöhnt man sich schnell an den Geruch und nimmt ihn dann nicht mehr wahr. Reines O3, die allotrope Form von Disauerstoff O2, ist bei Zimmertemperatur ein instabiles, blaues, diamagnetisches Gas, das unterhalb von −192,5 °C (80 K) zu einem schwarzvioletten Feststoff erstarrt, der zu explosionsartiger Zersetzung zu O2 neigt. Das gewinkelte Molekül bleibt im Festkörper erhalten, der O-O-Abstand beträgt 128 Picometer, der Winkel zwischen den drei Sauerstoffatomen 117°. Ozon unterhält die Verbrennung sehr viel stärker als Disauerstoff, etliche Materialien flammen schon bei Raumtemperatur bei Kontakt auf.

Ozonloch

Als Ozonloch wird eine ungewöhnlich starke, geographisch abgegrenzte Abnahme der Ozonschicht bezeichnet, die seit Ende der 1970er Jahre zunächst nur über der Südpolarregion, später (1992) auch über der Nordpolarregion beobachtet wurde. Natürliche geringfügige Schwankungen in der Ozonschicht, die vermutlich durch die Sonnenaktivität hervorgerufen werden, sind schon länger bekannt. Der Abbau des Ozons wird durch gasförmige Halogenverbindungen verursacht. Es gibt zwar auch natürliche Quellen, doch wird das gegenwärtige Ozonloch nach heutigem Wissensstand durch die vom Menschen zusätzlich in die Atmosphäre gebrachten Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) verursacht. Der Abbau der Ozonschicht hat negative Folgen für Mensch und Umwelt, da UV-Strahlung nicht mehr in vollem Umfang absorbiert wird.
 
 
 
 
 

U


Umweltverträglichkeit

Infolge ihres geringen Stromverbrauches entlasten Energiesparlampen die Umwelt. Insbesondere die Emissionen von Kohlendioxid (CO2), dem potentiellen Hauptverursacher des Treibhauseffektes, können reduziert werden.

Umweltzeichen

Der Blaue Engel wird nur für Leuchtstoffröhren vergeben, deren separate elektronische Vorschaltgeräte weiterverwendet werden können, wenn die Lampe kaputt ist. Das EU-Umweltzeichen Euroblume hingegen wird für sparsame Lampen mit einer Lebensdauer von mindestens 10.000 Stunden vergeben. Die Euroblume ist leider noch nicht sehr gebräuchlich.


V


Vergleichsrechnung

Eine Energiesparlampe ist beim Kauf teurer als eine normale Glühlampe, dafür halten sie länger und wandeln gut 25 Prozent der eingesetzten Energie in Licht um. Eine normale Glühlampe wandelt dagegen nur zwischen 5 bis 10 Prozent in Licht um, der Rest wird in Wärme umgesetzt und an die Umgebung abgegeben.

Glühlampe
Energiesparlampe
LED - Leuchtmittel

Leistung

Energieverbrauch nach 1000 Std.

Leistung

Energieverbrauch nach 1000 Std.

Leistung
Energieverbrauch nach 1000 Std.
25 Watt
25 KWh
-> 5 Watt
5 KWh
0,5 Watt
0,5 KW/h
40 Watt
40 KWh
-> 7-9 Watt
7 - 9 KWh
1 Watt
1 KW/h
60 Watt
60 KWh
-> 11 Watt
11 KWh
2 Watt
2 KW/h
75 Watt
75 KWh
-> 15 Watt
15 KWh
3 Watt
3 KW/h
100 Watt
100 KWh
-> 20 Watt
20 KWh
4 Watt
4 KW/h
120 Watt
120 KWh
-> 23 Watt
23 KWh
5 Watt
5 KW/h


Aus der Tabelle geht deutlich das Energie-Einsparpotential bei der Verwendung von Energiesparlampen hervor. Ein weiterer Unterschied ist die deutlich höhere Lebensdauer der Energiesparlampen. Sie liegt zwischen 8000 und 12000 Stunden, die Lebensdauer der normalen Glühlampe liegt bei ca. 1000 Std. Wenn eine 100 Watt-Glühlampe 8000 Stunden lang betrieben wird, fallen Stromkosten in Höhe von ca. 125 Euro an, eine gute Glühlampe kostet ca. 1 Euro. Bei einer mittleren Glühlampenlebensdauer von 1.000 Stunden entstehen bei 8.000 Betriebsstunden Anschaffungskosten in Höhe von ca. 8 Euro. Gesamtkosten somit ca. 133 Euro. Eine Energiesparlampe mit der gleichen Leuchtkraft (Leistung: 20 Watt) verbraucht im gleichen Zeitraum nur etwa 24 Euro. Es fallen jedoch bei einer teureren Sparlampe (mit elektronischem Vorschaltgerät) Anschaffungskosten von etwa 15 Euro an. Gesamtkosten somit 39 Euro. In der Gesamtkostenbilanz ist die Energiesparlampe offensichtlich deutlich wirtschaftlicher.

Volt

Das Volt ist die abgeleitete SI-Einheit der elektrischen Spannung mit dem Einheitenzeichen V. Das Volt ist nach dem italienischen Physiker Alessandro Volta benannt.
Definition
Die elektrische Spannung von einem Volt zwischen zwei Punkten eines homogenen, gleichmäßig temperierten Linienleiters liegt dann vor, wenn bei einem stationären Strom von einem Ampere zwischen diesen beiden Punkten die Leistung von einem Watt umgesetzt wird.

Historische Definition
Früher wurde die Definition von einem Volt von dem Weston-Normalelement abgeleitet. Dieses Element liefert bei einer Temperatur von genau 20 °C eine elektrische Spannung von UN = 1,01865 V.


Vorschaltgeräte


sind für den Betrieb von Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen notwendig, bei letzteren sind sie in die Lampe integriert. Unterschieden werden konventionelle Vorschaltgeräte (KVG), verlustarme (VVG) und elektronische (EVG). Elektronische Vorschaltgeräte verbrauchen weniger Energie, schonen die Lampe beim Start und sorgen durch hohe Frequenz für flimmerfreien Betrieb. In neueren Leuchten und Lampen werden sie fast ausschließlich eingesetzt. Allerdings sind in Billigfassungen und Niedrigpreis-Energiesparlampen immer noch KVGs oder VVGs zu finden - davon sollte man die Finger lassen.

Vorteile teurere Bauformen

Lampen mit elektronischen Vorschaltgeräten weisen folgende Vorteile auf: Kein Flackern beim Einschalten, daraus resultiert eine höhere Lebensdauer. Es entfällt der Starter, der radioaktive Substanzen enthält.
Höhere Lichtausbeute
Kleinere Bauform
Geringe Verlustleistung (wenig Verlustwärme)
Ermüdungsfreies Sehen durch Erhöhung der Netzfrequenz von 50 Hz etwa 30.000 bis 40.000 Hz (für das menschliche Auge ist dadurch kein Flimmern mehr wahrnehmbar).

W


WATT (Einheit)

Watt ist die SI-Einheit der Leistung in der Physik. Sie wurde benannt nach dem schottischen Erfinder James Watt; Leistung gibt die Änderung (vgl. Energieerhaltungssatz) der Energie oder (Arbeit) im Zeitintervall an.
Beispiel: Eine Glühlampe mit einer Leistung von 60 W wandelt bei konstanter Leistung in einer Stunde 60 Wh oder 0,06 kWh elektrischer Energie in Licht und Wärme um.
Falls eine Leistung zeitabhängig ist und aus der Energie berechnet werden soll, ist sie als dW / dt zu berechnen.
Die elektrische Leistung entspricht nur dann dem Produkt der Effektivwerte von Strom und Spannung, wenn diese keine Phasenverschiebung aufweisen.
 
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